Camping in Kroatien: Kristallklares Wasser und mediterrane Vibes
Magazin/Camping in Kroatien: Kristallklares Wasser und mediterrane Vibes

Camping in Kroatien: Kristallklares Wasser und mediterrane Vibes

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Kroatien ist ein Paradies für Camper! Als ich letztes Jahr das erste Mal mit dem Zelt an der kroatischen Küste stand, hat es mir buchstäblich den Atem geraubt. Dieses Wasser! Diese Farben! Das Türkis der Adria ist so intensiv, dass man es kaum glaubt, und keine Kameralinse der Welt trifft es wirklich. Das Beste: Kroatien ist mit dem Auto gut erreichbar, bietet eine unglaubliche Vielfalt zwischen wild-romantischen Inseln und top ausgebauten Campingplätzen mit Pool und Supermarkt um die Ecke.

Istrien: Der Camping-Klassiker

Die Halbinsel im Norden ist perfekt für den Einstieg. Die Campingplätze sind top ausgestattet, die Anfahrt aus Deutschland gut machbar. Besonders die Küste rund um Poreč und Rovinj hat eine Dichte an hochwertigen Anlagen, die in Europa ihresgleichen sucht, von Megaplätzen mit Wasserparkflair bis zu kleinen Familienplätzen direkt am Fels.

  • Camping Lanterna: Riesige Anlage bei Porec, viele Pools, super für Familien
  • Camping Mon Perin: Idyllisch in den Hügeln mit Blick aufs Meer
  • Camping Valkanela: Guter Mix aus Natur und Komfort bei Vrsar
Camping kroatien guide kueste inseln: practical guide overview
Camping kroatien guide kueste inseln
Insider-Tipp: Besucht die Truffle-Region im Landesinneren Istriens. Auf den Wochenmärkten bekommt ihr frischen Trüffel, Olivenöl und lokalen Wein zu fantastischen Preisen.

Was du in Istrien nicht verpassen solltest

Istrien ist mehr als Campinginfrastruktur. Die Altstadt von Rovinj gehört zu den schönsten Küstenstädtchen der gesamten Adria, schmale Kopfsteinpflastergassen, bunte Häuserfronten, Fischerboote die sich im Wasser spiegeln. Pula dagegen überrascht mit einem der besterhaltenen römischen Amphitheater Europas. Einst Ort von Gladiatorenkämpfen, heute Konzertbühne unter freiem Himmel. Eintritt rund 10 Euro, besuch es bei Sonnenuntergang, das Licht ist dann unschlagbar.

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Für Naturhungrige: Der Nationalpark Brijuni liegt direkt vor der istrischen Küste und ist per Ausflugsboot erreichbar. Auf den Inseln laufen Damhirsche frei, und man spaziert an antiken Römervillas entlang. Perfekter Ausflug für einen Ruhetag oder wenn mal Regenwolken aufziehen.

Anfahrt aus Deutschland, so klappt es entspannt

Aus Süddeutschland bist du in rund 7-8 Stunden durch Österreich und Slowenien in Istrien. Die meisten fahren die Route München → Salzburg → Ljubljana → Triest → Pula. Rechne mit Mautgebühren in Slowenien (Vignette ca. 16 Euro für 7 Tage) und einzelnen Mautabschnitten in Kroatien. Wer das Steuer scheut: Von Ancona oder Venedig gibt es Fährverbindungen direkt nach Poreč oder Rovigno, so wachst du morgens vor der kroatischen Küste auf, ohne einen einzigen Kilometer selbst gefahren zu sein.

💡 Gut zu wissen: Wer über Slowenien fährt, sollte einen kurzen Stopp am Bleder See einplanen. Das smaragdgrüne Bergwasser mit der kleinen Inselkirche liegt direkt an der Autobahn, 30 Minuten Pause, ein Bild für die Ewigkeit.

Dalmatien: Spektakuläre Küste

Weiter südlich wird es dramatischer. Hohe Berge treffen auf kristallklares Meer, historische Städte wie Split und Dubrovnik sind ein Fest für die Augen.

Gut zu wissen: Wusstest du? Die beste Reisezeit für Camping in Deutschland ist von Mai bis September, aber auch der Herbst hat seinen Reiz.
  • Camping Stobrec: Nur 8 km von Split, direkt am Meer
  • Camping Solitudo: Bei Dubrovnik, Blick auf die Elaphiti-Inseln
  • Camping Adriatic: Auf der Halbinsel Primosten, traumhafte Lage

Split: Kaiserpalast zum Anfassen

Split ist Pflicht. Die Altstadt ist buchstäblich ein antiker Kaiserpalast, der Diokletian-Palast wurde im 3. Jahrhundert erbaut und ist heute von echten Menschen bewohnt. Cafés, Wohnungen und kleine Läden sitzen in 1.700 Jahre alten Gemäuern. Mit dem Bus aus Stobrec dauert die Fahrt 15 Minuten und kostet kaum etwas. Plan mindestens einen halben Tag ein, schlender durch die Promenade, iss frischen Fisch auf dem Pazar-Markt, dort sind die Preise fair und die Qualität top.

Nationalparks in der Nähe: Krka und Plitvicer Seen

Dalmatien liegt in idealer Reichweite zu zwei Naturwundern. Der Nationalpark Krka ist rund 80 km nördlich von Split, der Fluss donnert über mehrere Travertinstufen, umrahmt von dichtem Bewuchs. Schwimmen direkt unter den Wasserfällen ist leider nicht mehr erlaubt, aber der Anblick aus nächster Nähe macht es locker wett. Eintritt in der Hauptsaison ca. 30-40 Euro. Die Plitvicer Seen liegen weiter nördlich und eignen sich als Übernacht-Stopp auf der An- oder Rückreise, Zeitfenstertickets unbedingt vorab online buchen, sonst stehst du am Eingang vor verschlossener Tür.

Inseln per Fähre

Das Besondere: Viele Inseln haben eigene Campingplätze, die ihr mit der Fähre erreichen könnt.

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  • Krk: Die größte Insel, gut erreichbar über die Brücke
  • Cres: Wilder und ursprünglicher, perfekt für Naturliebhaber
  • Hvar: Die Sonneninsel mit Lavendelfeldern
Fähren buchen: Die Fähren der Jadrolinija sind günstig, aber in der Hauptsaison schnell voll. Bucht online über jadrolinija.hr, mindestens eine Woche vorher.

Das erwartet dich auf den Inseln

Hvar hat einen Ruf als Partyinsel, aber abseits der Touristenzentren findest du einsame Buchten, in denen du stundenlang allein schwimmst. Auf Cres begegnen dir Gänsegeier, die Insel ist eines der wenigen Gebiete Europas, wo diese majestätischen Vögel noch frei brüten. Wer Krk wählt, profitiert von der Brückenanbindung und trotzdem vom echten Inselgefühl. Wichtig: Mietwagen sind auf den Inseln oft knapp und teuer. Bring dein Fahrrad mit oder miete vor Ort ein E-Bike. Viele Campingplätze verleihen Kajaks, damit erreichst du Buchten, die zu Fuß gar nicht zugänglich sind.

✅ Tipp: Auf Hvar lohnt sich der Aufstieg zur venezianischen Festung über der Altstadt. Der Blick auf die vorgelagerten Pakleni-Inseln kostet keinen Eintritt, nur ein bisschen Puste und etwa 20 Minuten Fußmarsch.

Kosten und Tipps

Kroatien ist seit 2023 in der Eurozone. Die Campingplätze kosten je nach Region und Saison zwischen 20 und 50 Euro pro Nacht für zwei Personen mit Stellplatz.

Tipp: Pack immer eine Plane oder Tarp extra ein. Sie schützt bei Regen, dient als Sonnensegel und hält den Zeltboden trocken.
Beachte: Wildcampen ist in Kroatien streng verboten und wird mit Strafen bis zu 400 Euro geahndet. Auch das Übernachten im Auto auf Parkplätzen ist nicht erlaubt.

Beste Reisezeit

Die Monate Mai, Juni und September sind ideal. Im Juli und August ist es heiß, voll und teuer. Kroatien hat mich so begeistert, dass ich dieses Jahr gleich wieder hinfahre!

Geld sparen ohne Abstriche

Der größte Kostenhebel ist der Campingplatz. Mit dem ACSI-Campingführer bekommst du außerhalb der Hauptsaison viele Top-Plätze für einen Fixpreis von rund 20 Euro, unabhängig vom regulären Tarif. Das spart in der Vor- und Nachsaison manchmal die Hälfte. Beim Einkaufen lohnt sich der Gang in kroatische Supermärkte wie Konzum, Spar oder Lidl. Fisch und Gemüse kaufst du besser auf dem lokalen Markt: frischer, günstiger, und du kommst automatisch mit Einheimischen ins Gespräch. Ein gegrillter Fisch mit Hauswein vom Marktplatz liegt bei rund 10-12 Euro, an der Touristenpromenade das Dreifache.

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Veröffentlicht durch die Campfire Guide-Redaktion. Veröffentlicht am 10. Juni 2026.

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